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Gibt es noch Hilfe, kann ich meinen Hund noch retten ?

Sie haben gesagt bekommen, Ihr Hund ist schwerkrank? Man hat Ihnen gesagt, er hat nicht mehr lange zu leben? Oder aber ihr Hund wird immer kränker und Ihr Tierarzt ist völlig ratlos?

Was können Sie nun tun?

Nun, machen Sie sich zunächst einmal eines bewusst:                               SIE sind der, der jetzt die Verantwortung für Ihren Hund trägt.           Keinem ist es so wichtig wie Ihnen, dass Ihr Tier möglichst lange lebt. Keiner kennt Ihren Hund so gut wie Sie.                                                     Keinem vertraut Ihr Hund so sehr wie Ihnen. Er vertraut darauf,  dass Sie das Richtige für ihn tun und ihn nicht im Stich lassen. 

SIE sind der "Anwalt" Ihres Hundes. SIE sind sein bester Freund. SIE sind der, dem er sein Leben anvertraut. Nehmen Sie nicht einfach alles hin, was ein Arzt Ihnen sagt, was er tut oder nicht tut. SIE tragen die Verantwortung für Ihren Hund, SIE allein. 

Holen Sie sich jetzt jede Hilfe, die Sie bekommen können.  

Scheuen Sie sich nicht den Arzt zu wechseln. Oder Ihren Arzt nach der Adresse von Fachleuten unter seinen Kollegen zu fragen, die sich in dem Krankheitsbild Ihres Hundes besser auskennen.

Es gibt auch unter den Tierärzten Fachärzte, genauso wie in der Humanmedizin! Und es gibt große Unikliniken mit weiteren diagnostischen Möglichkeiten und z.B. intensivmedizinischer Betreuung. Es gibt oft noch einen Weg der Hilfe, auch wenn ein normaler Tierarzt an seine Grenzen stößt. Versuchen Sie auch selbst möglich viel über die Erkrankung Ihres Hundes zu erfahren. Machen Sie sich schlau,  z.B. übers Internet. Denn, wie schon gesagt, niemandem ist das Leben Ihres Hundes so viel Wert, wie Ihnen selbst und ihr Hund vertraut Ihnen voll und ganz, dass Sie ihm helfen und ihn nicht im Stich lassen. Tun Sie jetzt alles was Sie können. Es geht um das Leben Ihres Hundes. Was Sie jetzt unterlassen zu tun, werden Sie später möglicherweise bereuen.   

Tun Sie alles was Sie können, um Ihren Hund zu retten, aber wenn Sie wirklich alles getan haben, dann erkennen Sie auch den Punkt, an dem es keine Rettung mehr gibt. Der Zeitpunkt, an dem es gilt auf andere Art und Weise für Ihren Hund da zu sein. Manchmal kommt dieser Zeitpunkt erst in den letzten Tagen oder Stunden des Lebens Ihres Hundes, weil man bis dahin hofft und kämpft und nichts unversucht lässt. Und das ist auch gut so. Denn wir sollten nie zu früh die Hoffnung verlieren.

Dennoch, wenn ersichtlich ist, dass es wirklich unabwendbar zu ende geht, dann akzeptieren Sie auch das und laufen Sie jetzt nicht davon. Wenn Sie wirklich alles getan haben und versucht haben Ihren Hund zu retten und es keinen Weg mehr gibt, außer dem des Sterbens, dann nehmen Sie dieses Schicksal an. Ihr Hund braucht Sie jetzt mehr denn je! Seien Sie da...  

...und begleiten Sie ihren Hund auf seinem letzten Weg.

Er hat es verdient, denn er würde das gleiche für Sie tun, wenn er könnte…

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